10.9.23, 16:00 – 18:00
KINDL signs | space
auf dem Kindl-Areal

Performances von Fadi Aljabour, Julia Frankenberg, Kavata Mbiti

Fadi Aljabour, Beyond Performance (Detail), 2023, Performance im Rahmen der KINDL signs | space, KINDL, Foto: Christof Addams (performt als Christina Corpse, the Drag Queen)

Die dritte Ausgabe von KINDL signs | space möchte die stadträumlichen Potentiale des Areals der ehemaligen Kindl-Brauerei aktivieren und stärken. Im Rahmen eines Open Calls wurden die Performances von den Künstler*innen Fadi Aljabour, Julia Frankenberg und Kavata Mbiti ausgewählt. Diese werden am 10. September zwischen 16:00 und 18:00 Uhr gezeigt. 

Fadi Aljabour nutzt den öffentlichen Raum performativ, um Drag Queens eine Bühne ohne Bühne zu geben und radikal und schlicht – jenseits der Performance – ihre Präsenz und die Wichtigkeit von Selbstbestimmung zu feiern. Julia Frankenberg macht mit ihrem Squirt Eiswagen auf gravierende Wissenslücken, den Gender Data Gap, und auf das bis heute noch weitestgehend unbekannte Körperorgan – die weibliche Prostata – aufmerksam. Kavata Mbiti thematisiert in ihrer Arbeit wiederum Erfahrung von körperlicher Gewalt. Sie performt mit Peitschen und erzeugt dadurch schmerzvoll-poetische Gesten, die als Akte der Emanzipation und Widerständigkeit gelesen werden können und auf dem Gelände Spuren hinterlassen.

Eintritt frei
Kuratorinnen: Katja Kynast, Magdalena Mai
Projektleitung: Katherina Perlongo
Assistenz: Louisa Engel

KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst
Am Sudhaus 3
12053 Berlin

Kindl – Zentrum für zeitgenössische Kunst, 3, Am Sudhaus, Flughafenkiez, Neukölln, Berlin, 12053, Germany

mit freundlicher Unterstützung durch: